bentota's blog
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Ausgewählter Beitrag

wiederbelebung, die x-te

Ich habe schon einige Male versucht, die Rubrik "gelesen" hier dauerhaft am Leben zu erhalten. Aus unterschiedlichen Gründen ist das nie geglückt. Dabei lese ich mindestens genau so viel wie ich stricke, mag Bücher, Worte und die Geschichten, die daraus entstehen.

Mein Kontingent an Freizeit wird sich nicht mehr drastisch vermehren. Ich bin aber vorsichtig optimistisch, dass die lange Phase vorbei ist, in der ich die meiste Zeit verschlafe oder leicht paralysiert vor der Glotze verbringe.

Daher mal wieder ein Versuch, über einige der Bücher zu bloggen, die ich ganz persönlich für lesens- / erwähnenswert halte.

Den Anfang macht ein Buch, dass mir ein Kollege vor Monaten (genauer: im August 2011) geliehen hat. Seine Begründung, warum er unter anderem dieses Buch für mich ausgesucht hat, war irgendwie ... niedlich, aber sehr treffend.


Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker
Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst

Sehr interessant, weil die Herangehensweise eine ideologiefreie, (populär)wissenschaftliche ist: am Anfang der Kapitel geht es um den Stand der Forschung, dann erst um "Übungen".
Sehr spannend, wenn ich beschriebenen Techniken mit eigenem Verhalten vergleiche.
Ich habe immer behauptet, dass Meditieren überhaupt nicht mein Ding ist, aber beim Lesen festgestellt, dass zum Beispiel meine Art mit (gerne nachts) plötzlich auftretenden üblen Zahnschmerzen umzugehen nicht anderes ist als eine Form der Meditation ;-)

Insgesamt angenehm geschrieben, kein aufdringliches Sendungsbewusstsein, birgt aber die Möglichkeit, sich selbst runterzufahren und wenn man möchte, anders wahrzunehmen.

bentota 10.04.2012, 18.24

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Spottdrossel

Ich habe es - nach einem Bericht im FOCUS- auch gelesen und kann Deine positive Bewertung bestätigen. Unsereiner will es halt gerne genau wissen, und wenn mir wissenschaftlich bestätigt wird, daß es was bringt, glaube ich dann auch gerne daran ;) . (wenn aber jemand schon überzeugt ist und es lernen möchte - dafür ist dieses Buch nicht so praktisch)

vom 10.04.2012, 22.46
Antwort von bentota:

Ja, stimmt: erst wissen, warum etwas funktioniert und mit ein bisschen Glück klappt das dann auch ;-) Ich vermute, dass sich wirkliche "Anhänger" von dem Buch-Titel ohnehin nicht übermässig angezogen fühlen.


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... wenn ich es schaffe ;-)