
knapp daneben ist auch vorbei
Vorgestern Abend habe ich aufgehört wie eine Irre an Myrtle zu nadeln. Eine schwache Ahnung hatte ich ja schon seit Mitte vergangener Woche - sie wird bis morgen früh nicht fertig. Ein bisschen blöd, denn es fehlen "nur" ungefähr 40 Runden an der Passe und die Blenden, ein paar Fäden sind zu vernähen und ein paar Knöpfe (die noch gekauft werden müssen) wollen angenäht werden.
Das Ganze wäre machbar gewesen, wenn ich entweder ein paar Tage länger Zeit gehabt, weniger gearbeitet oder meine Freizeitaktivitäten eingedampft hätte.
Weniger arbeiten ist schlechterdings nicht möglich (gewesen): die Kollegin panikt vor der Zeit ohne mich, obwohl ich mir wirklich alle Mühe gegeben habe, die ersten 2 Wochen optimal vorzubereiten. Sie hat durch eingestreute Bemerkungen wie: wenn das so weiter geht kannst Du mich in Riedstadt (= psychatrische Klinik) besuchen oder ... dann kann ich ja gleich 24 Std. im Büro bleiben ... ziemlich Druck aufgebaut. Ja, ich Trottel habe mir den Schuh brav angezogen.
Samstag habe ich den ganzen Tag im Büro gewütet - das ist ziemlich genau die fehlende Zeit für Myrtle. Gestern die übliche informelle Montagabend-Runde, Zuhause war ich kurz nach 21.00 Uhr.
Heute fange ich früh an zu arbeiten, weil ich 2 Stunden Wahldienst bei der Personalratswahl habe und diese Zeit irgendwie ausgleichen möchte. Endgültige Deadline ist 15.30 Uhr, denn um 16.30 Uhr habe ich meinen Anästhesietermin und muss vorher noch die Befunde beim Hausarzt holen. Danach auf gar keinen Fall mehr ins Büro, sondern einkaufen und Zuhause noch die Reste erledigen, die am besten zweiarmig gemacht werden.
Sarah - mittlerweile (fast) als Frau vom Fach - hat mich darauf hingewiesen, dass ich am Mittwochmorgen nicht völlig übermüdet im Krankenhaus erscheinen sollte. Demnach ist morgen Abend nur noch ausgiebige Körperpflege und TV angesagt.
Und Freizeit eindampfen!?? Auf Dinge wie Essen gehen, die 1970er Jahre Show, Joey Kelly oder Guinness mit der allerbesten Freundin verzichten? Wohl kaum!
Die dicken Klopse der Myrtle-Anleitung (unglaublich viele) habe ich ausgebügelt und die schwammigen Beschreibungen mit Leben gefüllt, so dass der Rest quasi hirnlos zu stricken ist - wann auch immer. Da ich sehr akribisch über das Werden von Myrtle Buch führen musste, ist mir tatsächlich der Gedanke gekommen, einen Pullover nach meinen Notizen zu stricken ... ich: unverbeserlich.
bentota 15.05.2012, 06.35 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: cardi
no limits
Die Karten habe ich mehr aus Neugier als aus wirklichem Interesse besorgt.
Wir hatten einen überraschend kurzweiligen, interessanten Abend, standesgemäß dem Vortragenden zu Ehren open-air mit Guinness abgerundet.

bentota 11.05.2012, 08.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ... und außerdem | Tags: home
myrtle - sonntagabend III
So. Körper und Ärmel fertig, jetzt geht's an die Passe.
Dass Myrtle gerade aussieht wie eine Kinderjacke, liegt daran, dass ich mit einer sehr kurzen Rundnadel stricke, sich dadurch alles zusammenprummelt und die beiden Vorderteile zum größten Teil übereinander liegen.
Für Passe und Fertigstellung habe ich noch eine gute Woche.
Vorausgesetzt ich konnte alle Widrigkeiten der Anleitung im Vorfeld eliminieren, wird die Jacke rechtzeitig fertig und ich kann mich mit der operierten Hand ganz dem Aussuchen von neuen Projekten widmen. Schön wär's!
bentota 07.05.2012, 08.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: cardi
dies und das
Eine vollgepackte Rest-Woche:
Essen gehen mit Eltern (bisschen anstrengend, weil sie sich auf mich konzentrieren konnten und "unterhalten" werden wollten), Geburtstagsbesuch bei einer Freundin (das Treffen war längst überfällig, wir haben uns schon seit Monaten nicht mehr gesehen und nur am Telefon gequatscht), "Karamba", die 1970er-Jahre-Show des Schmidt-Theater Hamburg bei uns um die Ecke gesehen (hach, war spaßig, sehr unterhaltsam und hat doll Lust gemacht auf das Original und einen Besuch in HH), die Kollegin mit einer eitrigen Angina nach Hause geschickt.
Unterm Strich: erschöpft, positiv.
Myrtle nervt.
Diese Anleitung macht mich wahnsinnig. Und ich kann nicht verstehen, warum es der Designerin in den letzten Jahren nicht gelungen ist, die Fehler zu korrigieren (oder warum es ihr egal ist, dass die Anleitung fehlerhaft ist). Vermutlich sind alle Ungenauigkeiten, Fehler, Verbesserungsvorschläge, etc in den Projektbeschreibungen bei ravelry nachzulesen und sie hätte nur sammeln / abschreiben / sortieren müssen. 5 US-Dollar sind auch Geld.
Mit dem ersten Ärmel habe ich schwer gekämpft, an mindestens einer Stelle heftig "gepfuscht", damit ich nicht wieder von ganz vorne anfangen muss. Daraus gelernt habe ich, dass ich die gesamte Passen-Anleitung lesen, übersetzen und vor dem Stricken korrigieren werde. Nur fürchte ich, dass Myrtle nicht mehr das Potential zu einem wirklichen Lieblingsstück hat - bei der Vorgeschichte ... (fühlt sich eher wie Teststricken an).
Schlimm auch, dass ich in der neuen "The Knitter" eine ganz wunderbare Strickjacke gefunden habe, die - hätte ich sie vorher gesehen - Myrtle ganz locker den Rang abgelaufen hätte:
bentota 05.05.2012, 11.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ... und außerdem | Tags: home, cardi,
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Den Tag der Arbeit habe ich - bis auf den Abend - ziemlich wörtlich genommen:
Den Balkon vom toten Gestrüpp des Winters befreit, was bitter nötig war, weil ich ihn im Herbst nicht winterfest gemacht habe / Wäsche gewaschen, getrocknet und auch gleich gebügelt / den Wisley-Pulli gebadet und gespannt / mal wieder irisches Soda-Brot gebacken (sehr lecker! Prima, wenn die Hefe aus ist und als Verwertung für "alten" oder zu viel Naturjoghurt im Haus) / sehr reifes Rest-Obst in einen Büro-Obstsalat verwandelt / geräumt.
Für mich ganz untypische Aktivitäten an einem "geschenkten" Tag, aber die nahende OP scheint mich durch die Wohnung zu treiben (am Sonntagmorgen habe ich schon den Kühlschrank durchgeräumt und gewienert).
Myrtles Körper ist fertig:
Den ersten Ärmel habe ich angefangen, er ist noch in einem völlig nichts sagenden Stadium.
Langsam erahne ich, dass es wirklich eine "maulende Myrtle" werden könnte. Das erste Mal habe ich den Anfang aufgezogen, weil ich den Ärmel weiter haben wollte, also selbst Schuld. Aber obwohl ich der englischen Sprache halbwegs mächtig bin, ist es mir anschließend nicht gelungen, die Angaben für die verschiedenen Ärmelgrößen auf Anhieb zu verstehen / unterscheiden. Resultat: ribbeln. Ich hoffe, jetzt stimmt es.
Natürlich habe ich - wider besseres Wissen - den drop stitch scarf aus dem 12fuer12 Ball angeschlagen und bin sehr zufrieden. Bisher habe ich Regenbogen-Wolle ja nur als Socken, also in der Runde verstrickt - an den schönen buten Reihen auf den Nadeln kann ich mich kaum sattsehen.

bentota 02.05.2012, 08.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: cardi, home,
myrtle - sonntagabend II
Mit der Deadline im Nacken wächst Myrtle unaufhörlich:
Und nochmal mit Blitz, um den Löchern bzw. dem Muster einen Auftritt zu gönnen:
(8 Mustersätze)
Noch ein Mustersatz, dann fange ich mit den Abnahmen an. Mit ein bisschen Glück, muss die Jacke tatsächlich nicht übermäßig gespannt werden - jetzt, da das Gestrick schwerer wird, hängt es sich aus und das macht mich recht optimistisch.
Ähm, übrigens: bis jetzt ist es meiner Kamera nicht gelungen, die tatsächliche Farbe der Wolle (schlichtes dunkelrot) wiederzugeben. Und ich habe im Moment nicht viel Lust auf Bildbearbeitung - geht von meiner Strickzeit ab ;-)
bentota 30.04.2012, 08.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: cardi
12fuer12 - mai
Für den Mai gezogen wurde die Nr. 11:
Einer der Regenbogen von Frau Sticktick.
Und welches Garn, wenn nicht dieses, ist perfekt geeignet für einen drop stitch scarf!?
Im Vorrat liegt noch ein kleiner Bruder des großen Balls, der gleich mit verwurstet werden soll:
bentota 30.04.2012, 08.05 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Mitmachsachen
blumenstrauss zu verschenken ...
Dies ist nicht das este Mal, dass ich darüber jammere schreibe und auch in anderen Blogs wird das Thema immer mal wieder behandelt: der Einkauf beim örtlichen Woll-Dealer.
Heute nach der Arbeit bin ich losgezogen, um eine 3,75 mm Rundstricknadel zu erstehen. Vor einigen Monaten hat in der Nähe ein Laden aufgemacht, dessen Besitzerin auf die Einladung zur Eröffnung schrieb, sie habe sich einen Traum erfüllt. Das klingt doch vielversprechend!? Ganz ehrlich, ich habe nicht wirklich erwartet, die Nadel gleich kaufen zu können. Aber ich habe auch nicht damit gerechnet, danach gefragt zu werden, ob die 0,25 mm einen sooo großen Unterschied machen und ob ich keine 4,00 mm Nadel nehmen könne. Ich habe dann kurz erklärt, dass es gerade bei Lace / Löchern sehr wohl einen Unterschied, gerade beim Spannen macht. Erst als ich erwähnt habe, dass addi eine ganze Serie Lace-Nadeln mit allen möglichen Zwischengrößen anbietet und ich mich jetzt auf den Weg nach Hause mache, um die Nadel online zu bestellen, hat Madame sich bequemt mal in ihren (prym) Katalog zu schauen ... Und siehe da, auch der Hauslieferant bietet die "exotischen" Zwischengrößen an.
Möglich, dass ich zu viel erwarte.
Aber wenn ich in einem Wolladen / Handarbeitsgeschäft mal auf jemanden (= eine/n Eigentümer/in, eine/n Angestellte/n) treffe, der mit Wissen glänzen kann - der oder die bekommt Blümchen. Ganz sicher.
bentota 27.04.2012, 21.14 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ... und außerdem | Tags: home
myrtle - mittwochabend
Wie erwartet hat die Strickgeschwindigkeit ein bisschen unter dem realen Leben gelitten:
(5 Mustersätze)
Die Höhe des Gestrickten ist lächerlich gering. Noch 2 Mustersätze und ich soll anfangen, für den Ausschnitt abzuketten. Das werde ich nicht tun, sondern 2 Mustersätze draufpacken. Ich weiß, das Gestrick wird gespannt, weil Löcher, trotzdem kommen mir leichte Zweifel. Körper und Arme kann ich beliebig verlängern, aber wenn all das zusammengeführt ist, habe ich nicht die Absicht, das Garn einer Zerreissprobe zu unterziehen. Deshalb werde ich - sicherheitshalber - auf eine um 0,25 mm größere Nadel wechseln ... oder eine Spannprobe am lebenden Objekt machen.
Nächster Zwischenstand voraussichtlich am Sonntagabend.
bentota 26.04.2012, 20.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: cardi
myrtle - sonntagabend
Dies ist der Zwischenstand von Myrtle gestern Abend vor dem Schlafengehen:
(3,5 Mustersätze)
Leider wird das Stricken nicht im Wochenend-Tempo weitergehen - man darf also gespannt sein ;-) Die vielen Maschenmarkierer sind nervig, aber ich habe das Muster noch nicht so gut "intus", dass ich mich traue, ohne weiter zu stricken.
Nächster Zwischenstand: geplant für Mittwochabend.
bentota 23.04.2012, 19.10 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: cardi
fo, neues Projekt und Countdown
Der Wisley-Pullover ist fertig gestrickt und vernäht und muss nur noch baden:
Das Garn ist superweich, mit dem (selbst gerechneten) Schnitt bin ich sehr zufrieden - nur ganz vielleicht ist der Pulli einen Tick zu lang. Mit den Farbunterschieden - die man auf den Bildern gar nicht sieht - hadere ich noch ein wenig und warum sich der Pullover insgesamt leicht verzieht, ist mir ein Rätsel. Bei Letzterem hoffe ich darauf, dass sich das beim / nach dem Waschen gibt. Und ist er gewaschen und trocken, gibt's auch ein Tragebild.
In dieser Woche habe ich Abende damit verbracht, eine Strickjacke auszusuchen: ich hätte gerne die hellgrüne Rowan-Wolle verstrickt, fand aber partout kein passendes Modell, Zöpfe habe ich mir für dieses Projekt nämlich strikt verboten ;-) Dann habe ich im Vorrat gekramt, bin auf rote Catania gestossen und habe wieder gesucht. Gefunden habe ich "Myrtle".
Dies ist der Stand von Freitagbend.
Und nun dürfen Wetten abgeschlossen werden: wird die Jacke bis zum oder am 15. Mai fertig? Denn danach wird hier ein paar Wochen lang mehr gelesen als gestrickt, selbst wenn ich nur das TV-Programm studiere:
*seufz*
bentota 22.04.2012, 09.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: FOs | Tags: pullover, cardi,
nicht mein wochenende
definitiv nicht.
Gestern ein Ausflug zum blau-gelben Möbelriesen, unter anderem wollte ich neue Müsli- / Salat- / Dessertschüsseln. Wenn mir keiner eine Schüssel aus dem Wagen gediebt hat, hatte ich eine kurzfristige Rechenschwäche, denn gekauft habe ich nur 5. Vieles spricht für die zweite Möglichkeit, denn genau genommen habe ich nur die richtige Anzahl Kerzen mitgebracht. Das alleine hätte noch lustig sein können - sicher kann mir irgendwer die fehlende Schüssel demnächst mitbringen.
Dann scheiterte der Versuch, einen Möhrenkuchen zu backen, wirklich kläglich. Die Einzelheiten lasse ich aus.
Beim Zusammennähen des rosafarbenen Pullis ist mir aufgefallen, dass die Knäule - trotz gleichlautender Banderolenbeschriftung - unterschiedlich gefärbt sind. Ein hellerer Blockstreifen mitten im Vorderteil. Das lässt das Zusammenfrickeln ins Stocken geraten und schmälert die Freude auf das fertige Kleidungsstück erheblich
Highlight oder absoluter Tiefpunkt: nach knapp 30 Jahren scheint das "Überbein" am linken Handgelenk zurück zu sein. Ich glaube, ich geh' jetzt weinen ...
bentota 15.04.2012, 18.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ... und außerdem | Tags: home
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Der Wisely-like-Körper ist fertig:
Nach einem Blick in den Kleiderschrank ist die Entscheidung für einen V-Ausschnitt gefallen. Wie erhofft ist noch genug Garn für kurze Ärmel übrig ... und mit ein bisschen Glück ist das gute Stück am Sonntag fertig ...
bentota 13.04.2012, 21.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: in Arbeit | Tags: pullover
wiederbelebung, die x-te
Ich habe schon einige Male versucht, die Rubrik "gelesen" hier dauerhaft am Leben zu erhalten. Aus unterschiedlichen Gründen ist das nie geglückt. Dabei lese ich mindestens genau so viel wie ich stricke, mag Bücher, Worte und die Geschichten, die daraus entstehen.
Mein Kontingent an Freizeit wird sich nicht mehr drastisch vermehren. Ich bin aber vorsichtig optimistisch, dass die lange Phase vorbei ist, in der ich die meiste Zeit verschlafe oder leicht paralysiert vor der Glotze verbringe.
Daher mal wieder ein Versuch, über einige der Bücher zu bloggen, die ich ganz persönlich für lesens- / erwähnenswert halte.
Den Anfang macht ein Buch, dass mir ein Kollege vor Monaten (genauer: im August 2011) geliehen hat. Seine Begründung, warum er unter anderem dieses Buch für mich ausgesucht hat, war irgendwie ... niedlich, aber sehr treffend.
Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker
Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst
Sehr interessant, weil die Herangehensweise eine ideologiefreie, (populär)wissenschaftliche ist: am Anfang der Kapitel geht es um den Stand der Forschung, dann erst um "Übungen".
Sehr spannend, wenn ich beschriebenen Techniken mit eigenem Verhalten vergleiche.
Ich habe immer behauptet, dass Meditieren überhaupt nicht mein Ding ist, aber beim Lesen festgestellt, dass zum Beispiel meine Art mit (gerne nachts) plötzlich auftretenden üblen Zahnschmerzen umzugehen nicht anderes ist als eine Form der Meditation ;-)
Insgesamt angenehm geschrieben, kein aufdringliches Sendungsbewusstsein, birgt aber die Möglichkeit, sich selbst runterzufahren und wenn man möchte, anders wahrzunehmen.
bentota 10.04.2012, 18.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: gelesen | Tags: books
frohe ostern
Eigentlich wollte ich das Ostersockenwichtelpäckchen bereits zur Geisterstunde öffnen, weil ich schon tagelang "gegeiert" habe. Tatsächlich lag ich entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten schon im Bett. Also heute morgen.
Absenderin des Päckchens ist Angelika aus G. in Bayern - was ich ein bisschen schade fand, weil Angelika leider bloglos ist und frau doch gerne möglichst schnell etwas über die Person hinter dem Päckchen erfahren möchte.
Passt alles: Lakritze, Kekse und eine sehr leckere selbstgemachte Kombi "Zwetschge in Rotwein", die zwei weitere meiner Vorlieben verbindet.
Und die Socken!? Der Knaller! Grandioses Gras- oder Maigrün, wunderbar gezopft.
Nur der Absender hat sich als "Mogelpackung" erwiesen: nicht Angelika hat mich bewichtelt, sondern die Gastgeberin dieser kleinen Wichtelei persönlich: Petra.
Meine Liebe, tausend Dank für ein wirklich sehr gelungenes Wichtel-Paket!
Du hast mich zwar an der Nase herum geführt, aber sehr nett und Du hattest bestimmt viel Spaß ... Mit der Wahl der Reeperbahn-Socken ist es Dir übrigens gelungen, noch einen weiteren Liebling zu treffen: Hamburg als eine meiner Lieblingsstädte.
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Meine Socken gingen an Sabine:
Auf der Suche nach dem passenden Garn und zugegebener Maßen beeinflusst von den Wellensittichen der künftigen Sockenträgerin, habe ich mich für einen Strang Wolle einer bis dahin unbekannten dawanda-Verkäuferin entschieden (übrigens: sehr empfehlenswert)
und nach einigen Fehlversuchen auch für ein Sockenmuster, das in meinen Augen Garn und Jahreszeit gerecht wird.
Details:
Garn: "Olivenernte" von Farbwechsel (dawanda)
Nadeln: 2,5 mm
Muster: Es duftet nach Lavendel von Stephanie van der Linden
Größe: 36
bentota 08.04.2012, 14.40 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mitmachsachen
freizeit hat was
Noch immer ist nicht an lange schlafen zu denken, weil das Buddelteam unten auf der Straße sehr sorgfältig arbeitet. Heisst: viele Besprechungen, meist mit wichtigem Blick ins Loch oder ganz professionell im Bauwagen ...
Aber frau kann sich arrangieren und hat durch das relativ frühe Aufstehen (unter anderem) mehr Zeit zum Stricken:
Der erste 12fuer12 Socken für April ist fertig. Mal wieder Paraphernalia.
So gefällt mir das Garn deutlich besser als im Originalzustand. Ist durch das Färben sehr rauh und hart geworden, aber wenn die fertigen Socken in Haarshampoo oder Spülung gebadet haben, sollte sich das erledigen.
Das Wisley - ähnliche Gestrick hat Halbzeit.
Das Rückenteil liegt hier auf dem Zapfenpulli, denn er dient als grobe Orientierung für den Schnitt. Der Ausschnitt wird tiefer (bin noch unentschlossen, ob ein V oder rund) und die Ärmel (mangels Wolle) wahrscheinlich etwas kürzer.
Was ich dann brauche, ist eine frühlingstaugliche Strickjacke.
Meine ganz alte Ragna ist immer noch der Liebling, allerdings ist sie aus Wolle und dunkelgrau - eher der Herbst-Typ. Von dem Rowan-Garn habe ich noch ein sehr, sehr zartes Grün, vielleicht ...
bentota 05.04.2012, 09.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ... und außerdem | Tags: home, wisley, socks,
bürofrei
Hach, ganze 4 Arbeitstage ohne Büro, von denen einer leider schon wieder vorbei ist. Bis Sonntagabend war nicht sicher, ob das klappt, denn die Kollegin hat sich Freitag früh mit einer eitrigen Angina abgemeldet. Aber sie ist tapfer (oder schon wieder fit) und hat alle Tauschangebote abgelehnt.
Doof nur, dass sich seit Freitag direkt vor dem Haus eine Baustelle befindet und heute (und morgen und ...) irgendwelche fetten Rohre mit viel Krach und "Vibration" versenkt werden. Was das Ausschlafen und im Bett rumgammeln deutlich erschwert.
Eigentlich wollte ich heute ... so viel Vernünftiges ...
Mit Farbe habe ich rumgepanscht und das ungeliebte April-Knäul in ein mustertaugliches verwandelt. Und das Ostersockenwichtel-Päckchen standesgemäß verabschiedet.
bentota 02.04.2012, 20.08 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ... und außerdem | Tags: home
12fuer12 - april
Für den April wurde die Nr. 3 gezogen und die sieht bei mir so aus:
Aus der Zeit, als ich noch ein Opal-Abo hatte. Ein Knäul mit dem schönen Namen T167-4 ca. 6 Jahre alt - keine Ahnung, ob es jemals in Serie gegangen ist. Auch dieses wird sich in Socken verwandeln, denn ich kann mir daraus gar nicht anderes vorstellen.
ETA: Eben habe ich im letzten Winkel einer Küchenschublade noch ein paar Beutelchen KoolAid gefunden - vielleicht lässt sich das Knäul damit aufhübschen!?
bentota 01.04.2012, 09.57 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Mitmachsachen | Tags: 12fuer12




