bentota's blog
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: ... und außerdem

flohmarkt knöpfe

Die einzige Beute, die ich am Samstag auf dem Flohmarkt gemacht habe: eine ganze Handvoll Knöpfe für nur 3 Euro.


Meine Lieblinge sind die rustikalen Schwarzen. Keine Ahnung wofür, aber endlich mal genug ;-)

bentota 03.09.2013, 08.12 | (0/0) Kommentare | PL

unfreiwillige feldstudie

Am Donnerstagabend bin ich mit meinem Wagen liegen geblieben. Im Berufsverkehr, auf einer viel befahrenen Landstraße, in der Schlange vor einer geschlossenen Schranke ist der Gute nicht mehr angesprungen. Die Werkstatt sagt, Batterie und Anlasser sind gemeinsam gestorben.

Die Stelle war nicht ganz so gut ausgesucht, denn nach einem recht schmalen Randstreifen folgte sofort ein Graben. Ich konnte die Fahrbahn nur unwesentlich räumen.

Der Tag war nicht optimal gewählt, an vier von fünf Tagen trage ich Jeans, Bluse und maximal halbhohe Schuhe. Gestern war der fünfte Tag: Pumps und Leggings unter einem quietschegrünen Leinenkleid.

Dank Mobilitätsgarantie meiner Werkstatt musste ich nur telefonieren und auf den Abschleppdienst warten. Alles in allem habe ich den Verkehr eine gute Stunde entschleunigt.

Kein Strickzeug dabei und so Zeit genug für ein bisschen Statistik:
es haben überraschend viele Frauen angehalten und Hilfe angeboten. Das unabhängig davon, ob vor dem Anhalten klar war, dass da eine Geschlechtsgenossin ihren Wagen "geparkt" hat. Alle allein im Wagen. Das hat mich ziemlich beeindruckt, denn ich weiß nicht, ob ich das tun würde. Zu präsent sind Berichte über Schein-Unfälle.

Die Polizisten, die auf ihrer Route zwei Mal an mir vorbei kamen, waren ebenfalls sehr bemüht und ich bin mir fast sicher, dass die Beiden später noch einmal geschaut haben, ob ich weg bin.

Aber die Mädels waren definitiv das Highlight! Merci.

Ich werde es in Zukunft so machen wie zwei von ihnen: anhalten, nicht aussteigen, aber die Scheibe ein wenig runtermachen. Das scheint mir ein guter Kompromiss zwischen eigenem Sicherheitsbedürfnis und Hilfsbereitschaft zu sein.

bentota 30.08.2013, 20.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

urlaubs-rumgewurschtel

Das Aufhübschen der Behausung erfolgt hier immer anfallartig, deshalb habe ich das mit den Vorher - Nachher - Bildern nicht verinnerlicht (seltsam: Knäule - Gestrick funktioniert).

Pünktlich zum Ende der größten Hitze war fertig gestrichen und die Möbel waren aufgebaut. Diese verströmten unangenehmen Industriegeruch, daher wanderten nach einer Recherche im Netz Gewürznelken in kleine Papiertütchen und diese dann in die Schubladen. Funktioniert, aber man muss Nelken mögen ;-)

Noch ein Besuch im Baumarkt: Holzlasur und Bastel-Sperrholz erstanden.

In der Küche Gewürzregale, im Schlafzimmer - weiß lasiert - Nachttisch-Ersatz.


Noch völlig kahl, denn ich habe mir im Rahmen der Renoviererei selbst ein Bein gestellt: auf ein Börd verzichtet und schon fehlt die Halterung für die bisherige Lesebeleuchtung. Was braucht es Bücher, Brillen, etc. in Reichweite, wenn der Lichtschalter meilenweit entfernt ist? Eine Lösung ist in Sicht. montiert.

Einen Teil des Bastel-Sperrholz habe ich in weitere Tafeln verwandelt: Sperrholz zusägen, mehrfach mit Tafellack streichen, in einen hübschen Bilderrahmen packen, ... et voila




Ansonsten: schwimmen, stricken, Hörbücher, Familie,  Freunde, der eine oder andere Biergarten, ... Sommerurlaub zu Hause eben.

bentota 08.08.2013, 14.42 | (0/0) Kommentare | PL

je oller, ...

Beim Blick auf die to-do-Liste festgestellt, dass ich in diesem Jahr mehr Gestricktes verschenke / verschenken werde als sonst, zumindest mehr Sachen, die "nicht Socken" sind.

Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht nach Etiketten, An- oder Aufnähern.
Vor meinen geistigen Augen hatte ich etwas in Richtung "handmade" (z.B. die niedlichen kleinen Metallhände), gekauft habe ich:


gefunden bei DaWanda (alles-fuer-selbermacher)

*****


Im Übrigen finde ich den Begriff "Hitze-Horror" sehr treffend!
Gerade halbwegs erholt, geht das morgen schon wieder los :-( Umso älter ich werde desto schwerer ertrage ich Hitze und Schwüle, aber wenigstens schwitze und klebe ich noch Zuhause und nicht im Büro am Papierkram fest ...

bentota 31.07.2013, 08.45 | (0/0) Kommentare | PL

urlaub - woche 1

Montag haben 3 Wochen Sommerurlaub begonnen. Diese Zeit verbringe ich weitgehend Zuhause, mit Pflicht und Kür. Was die Pflicht angeht, ganz schlechtes Timing, denn eigentlich ist es zu heiß, uneigentlich kann ich auch ziemlich störrisch sein: bestimmte Pflichten habe ich mir für die erste Urlaubswoche vorgenommen - basta.

erledigt: mein kleines, altes, sehr tapferes Auto über den TÜV bringen
204.000 km bzw. 11 Jahre haben wir gemeinsam auf den Straßen verbracht, so ist der Preis für zwei weitere gemeinsame Jahre angemessen und entspricht in etwa meinen Erwartungen.


in Arbeit: Schlafzimmer aufhübschen
ausräumen, ausmisten, die Kratzspuren der Katze am Fenstersturz beseitigen, Deckenleisten ankleben, streichen, neue Schränke kaufen und aufbauen, einräumen.
Am Montag nach dem Schwimmen den örtlichen Baumarkt beehrt und die fehlenden Utensilien eingekauft.

(Notiz an mich: in Zukunft mit dem Renovieren nicht mehr so lange warten und solche Aktionen wieder in Frühjahr oder Herbst planen (und durchführen!) - Hochsommer ist eine blöde Idee!)

Kleine Zimmer werden ziemlich groß, wenn keine oder kaum Möbel drinstehen ...

Ich war noch nie so humorlos beim Abkleben und habe dabei noch nie so sehr geschwitzt.


("in echt" ist das Blau kein blaugrau sondern blaugrün, aber das Licht ...)


Im Auto  88kg Malm, die in homöopathischen Dosen nach oben getragen und zusammengebaut werden wollten - eine Kommode ist komplett aufgebaut, die zweite zur Hälfte hier oben angekommen.

Am heißesten Tag des Jahres streichen ist schon doof, aber Möbel zusammen bauen ist objektiv betrachtet idiotisch - subjektiv ist der Dickkopf sehr groß.

Zwischendurch genug Kür um die Motivation nicht zu verlieren:
Schwimmbad, stricken und (erstaunlich wenig) lesen. Zu der spärlichen Lektüre gehört ein Strick-Buch, um das ich schon länger herumgeschlichen bin - Sock Yarn - One Skein Wonders von Judith Durant


Dass man mit einem Knäul Sockenwolle nette Sachen für Hände und Füße und Niedliches für Babys stricken kann - klar, aber die Größe der Wraps bzw. eigentlich Tücher hat mich doch überrascht. Schöne Ideen, originelle Geschenkideen.

Jetzt: Schwimmzeug packen und Abmarsch. Malm ist auch noch da, wenn ich nach Hause komme ...

bentota 28.07.2013, 08.16 | (0/0) Kommentare | PL

500g kindheitserinnerungen

Niedersachsen, Sommer, Schulferien, Großeltern, Garten, Hühner, Beerensträucher, ...
Oma, die immer in der Küche im Keller kocht, damit die gute Küche oben nicht schmutzig wird, die ihre sehr langen grauen Haare jeden Morgen zu einem Dutt formt und unter ein Haarnetz packt, die nach Oil of O.laz riecht, die mir immer ein bisschen unnahbar vorkommt.
Opa, der die Hühner füttert, der mich neidisch macht, weil er seine Zähne - einfach so - aus dem Mund nehmen kann, der mir heimlich Geld für Eis zusteckt, der Spaß daran hat, seine Frau zu ärgern, der Primen kaut.
Das Haus mit riesigem Nutzgarten und wunderschöner Efeugrotte, Erdbeer- und Kartoffelernte, Wäsche waschen im Keller im großen beheizbaren Waschzuber, fernsehen in der guten Stube, schlafen in kühler, steifer, weißer Bettwäsche, ...

... das und noch viel mehr war gestern sofort in meinem Kopf und vor meinen Augen als ich die Enden der ersten Stachelbeere mit den Fingernägeln abgeknipst und die Beere in den Mund gesteckt habe ...


bentota 21.07.2013, 09.16 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Beute :-)

So etwas kann passieren, wenn ich abends um 20.30 Uhr auf der Couch einschlafe und so platt bin, dass ich ohne Rücksicht auf Geräuschkulisse oder Rücken bis morgens um 05.00 Uhr durchschlafe. Schon vor der Arbeit massenhaft Zeit, mich durch online shops zu klicken.

Die Beute


Zauberbälle "Café Flair" und "Schatten" für ein Weihnachtsgeschenk,
2 x "Auf Tauchstation" für einen Revontuli für mich (seit Jan. 2008 Nr. 1 in meiner Ravelry-Schlange) und "Frische Fische" crazy für ein Geburtstagsgeschenk.

Je 750g Drops Alaska in rot und schwarz: Pullover und Pullunder für mich.

"Café Flair" und "Schatten" habe ich schon hin und her gewickelt und so die Farbverläufe abgeschätzt, damit das auch so wird, wie ich mir das vorstelle ...

Seit Samstag bin ich hart zu mir selbst und stricke an den Juni- und Juli-Socken und der blauen Jacke. Möglichst viel davon sollte fertig werden, bevor ich die Selbstbeherrschung verliere.

bentota 16.07.2013, 07.35 | (0/0) Kommentare | PL

Lieber Lukas,

sollten Dich Deine Wissbegier und eine gute Recherche tatsächlich hierher geführt haben, so hast Du Dir eine persönliche Begrüßung und auch einen - wenigstens zum Teil - personalisierten Text redlich verdient :-)

Ich bin noch immer sehr, sehr angetan von dem Craft Journal, das Du mir geschenkt hast. Werkbuch klingt leider ein bisschen nach Wahlpflichtfach in der 8. oder 9. Klasse, Unterricht für diejenigen, die keine 3. Fremdsprache gewählt haben (oder deren Lateinkurs mangels ausreichender Schülerzahl nicht zustande gekommen ist).

Allein optisch / haptisch ist das Buch wunderschön.
Was es zu einem wirklich wunderbaren Geschenk macht, ist die Tatsache, dass sein Innenleben quasi wie für mich gemacht ist. Die meisten Infos, die dort abgefragt werden, habe ich bisher ohnehin schon notiert - nur nicht so stilvoll.

Am liebsten würde ich das Buch sofort benutzen und alle angefangenen Projekte (mindestens die beiden Babydecken für den Nachwuchs auf unserem Flur, eine Strickjacke und ein Paar Socken) übertragen. Die Decken wären ein toller Start ... wäre da nicht die Ehrfurcht vor der ersten Seite ...

Bis zum Wochenende werde ich mich einfach nur freuen, es bestaunen und anfassen und mich dann hoffentlich entspannt der Einweihung widmen. Oder auch nur weiter freuen und staunen und anfassen ...

Ich hoffe, dass Du den Wert, den dieses Buch für mich hat, wirklich ermessen kannst.
Und auch die Freude, die Du mir damit bereitet hast.

Tausend Dank,   Sibille

***

So, das Ganze jetzt allgemein verständlich:

Bisher haben meine Stricknotizen (wenn sie nicht auf fliegenden Zetteln gemacht wurden) in einer ganz normalen Kladde, die ich wegen möglicher Kaffee- oder Rotweinflecke mit selbstklebender Buchfolie überzogen habe, ihr Zuhause gefunden:

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Vor einiger Zeit habe ich mich mit Lukas, einem hoch geschätzten Arbeitskollegen, der genau genommen sehr viel mehr ist als nur Kollege, nämlich immer adäquater, interessanter und deshalb gesuchter Gesprächspartner, manchmal auch Kummerkasten oder Spiegel und noch viel mehr ...  übers Stricken unterhalten und darüber, dass ravelry bis heute das einzige soziale Netzwerk ist, in dem ich mich mehr oder weniger aktiv und ganz freiwillig bewege. 

Dank ihm habe ich nun die Möglichkeit, meine Notizen weniger provisorisch unterzubringen: in einer Kladde, die extra für StrickerInnen erdacht wurde, die mit Stoff bezogen und einem Lesezeichen ausgestattet ist:

0617 kladde3.JPG


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Für jedes Projekt gibt es vier Seiten, die beiden oben, eine karierte für Skizzen oder Photos und eine weitere für allgemeine Notizen.

Das Buch scheint mir angelehnt zu sein an die persönlichen Seiten bei ravelry, es gibt sowohl die Möglichkeit, eine "will ich machen"-Liste anzulegen als auch ein Garn Inventar zu füttern.

Unschwer zu erkennen, dass ich wirklich begeistert bin!

bentota 17.06.2013, 22.29 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

... die bahn kommt ... teilweise

Ein langes Familienwochenende in Hannover liegt hinter mir.
Anlass der Reise waren die runden Geburtstage meiner Eltern. Wir haben ihnen - wie schon vor 5 und 10 Jahren - ein gemeinsames Wochenende geschenkt, Zeit mit uns allen, was im Alltag wegen der unterschiedlichen Wohnorte und Berufe kaum möglich ist.
Es ging nach Hannover und Alles in Allem war es nett.

Nur die Rückfahrt hatte es in sich. Und ich weiß wieder ganz genau, warum ich so ungern und daher so selten mit dem Zug unterwegs bin: wir waren 9 Menschen, darunter ein ganz Kleiner und zwei Senioren. Daher erschien es uns als gute Idee, die Sitzplätze vorab zu reservieren. Das hat auf dem Papier super geklappt: 8 zusammenhängende Plätze in Wagen 7. Am Sonntag auf dem Bahnhof angekommen, erwarteten uns 2 Botschaften: der Zug hat ein wenig Verspätung und ... heute ohne Wagen 7.
Das heißt, wir haben unsere Reservierungen in einem Zug verloren, der Pendler und Studenten nach einem langen Wochenende aus dem Norden nach Gießen, Marburg, Frankfurt und noch weiter in den Süden gebracht hat. Als Bonbon sind die Reservierungsanzeigen in einem Teil des Zuges ausgefallen - "ggf. reserviert" war dort zu lesen.
Das Personal überhaupt nicht hilfreich und nur ansatzweise serviceorientiert, was in diesem Zusammenhang nur freundlich und verständnisvoll meint.
Den beiden Senioren haben wir relativ schnell zu sicheren, also festen Plätzen verhelfen können, Drei von uns haben Sitz-Hopping betrieben. Das letzte Drittel der Fahrt saßen wir wenigstens alle in einem Wagen und konnten so "Tschüss" sagen, ein Reise-Ausklang wie gewünscht war das leider nicht.

0512 hannover.JPG

bentota 13.05.2013, 08.15 | (0/0) Kommentare | PL

...

... es werden Zwillinge ...
Also zwei Decken oder sollte ich meinen Plan überdenken!?

bentota 09.05.2013, 09.02 | (0/0) Kommentare | PL

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... wenn ich es schaffe ;-)