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entschleunigt II

Heute "nur" die Strickerei ...
Es wäre so schön gewesen, aber die schrägen Socken musste ich gestern vorm Schlafengehen schweren Herzens bis zum Fuss ribbeln. Weil kein taugliches 2,75 mm Nadelspiel in diesem Haushalt zu finden war, habe ich mich für Hoch- bzw. Umrechnen entschieden. Und da darf man sich eben nicht ablenken lassen. Schon gar nicht von Intuition leiten lassen, wenn man mit Mathematik so gut wie nichts anfangen kann.

Erstaunlich ist, dass ich das Strickzeug nach dem Testsocken und der Ribbelorgie nicht in die Ecke geschmissen habe. Nein, der Ehrgeiz hat mich gepackt.
Ich will dass das funktioniert, wie ich mir das vorstelle! SO!
(aber vorsichtshalber ein neues Spiel bestellt)

P.S.: Prellungen in der Magengegend sind doof!

bentota 18.03.2010, 09.01 | (0/0) Kommentare | PL

entschleunigt

Wenn mein Opa noch leben würde, hätte ich mir gestern ein paar Mark verdient.
Die hätte ich dafür bekommen, dass ich die Marmortreppe im Büro raufgefallen bin:
in der einen Hand das Telefon, in der anderen Hand die Post, der Kopf beschäftigt mit dem Liebesleben der Maikäfer und deshalb den Fuss nicht hoch genug gehoben ...

Vom Fahrrad oder die Treppe runter fallen, kann ich ganz gut, aber hoch!? 
Gefallen wie in Baum: gleichzeitig aufgekommen sind linkes Knie, der Magen kurz unter den ersten Rippenbögen und 2 Finger der linken Hand.
Post und Telefon blieben selbstverständlich völlig unversehrt, weil ich sie nicht losgelassen habe.

Schlafen heute Nacht war, sagen wir mal suboptimal, weil eigentlich nur auf dem Rücken möglich. Knie muckt wenig, den Fingern merke ich nichts an ...
Sitzen mit geraden Rücken ist okay, sobald er "runder" wird, wird's ungemütlich.

Trotzdem oder gerade deswegen ging's gestern mit Skew gut voran. Vielleicht gibt's morgen schon ein Bildchen einer weiteren fertigen Socke!?

bentota 17.03.2010, 08.26 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Alice im Wunderland

Die beste Nachricht: ich kann 3D-Filme anschauen!
Ich war recht pessimistisch, was mein schwaches Auge angeht. Aber es funktiniert und die Erklärung könnte ganz einfach sein: Sarah meint, dass die "magischen Bilder" von den Augen verlangen, dass sie sich umstellen, während bei 3D-Filme keine Eigenleistung der Augen erforderlich ist ... klingt logisch.
Um den optischen Teil gleich abzuschließen: 3D schauen ist beeindruckend, aber anstrengend. Die Augen haben nach dem Film keine Umstellungsschwierigkeiten gehabt, waren aber arg müde und der Kopf muckte ein bisschen.

Der Film selbst ist nach unserem Verständnis kein Kinderfilm, ein bisschen zu dunkel gen Ende. Unterhaltsam. Gut gemacht, mit viel Liebe zum Detail. Sehr skuril. Vielleicht ein bisschen zu Johnny-Depp-lastig, auch wenn er mir gefallen hat. Helena Bonham Carter als rote Königin ist sehr klasse. (Ich mag auch so coole leuchtend blaue Streifen im Fell in den Haaren haben, wie die Grinsekatze) 
Die Idee, eine erwachsene Alice zurück ins Wunderland zu schicken war nicht schlecht, spielte aber für den Verlauf der Handlung keine Rolle.

Nach dem Kino am mongolischen Grill leider etwas überfressen ...

0311 madhatter.jpg

bentota 11.03.2010, 11.27 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Ist ja sonst nicht so meins ....

... aber aus gegebenem Anlass:

0309 alice.jpg

Heute Abend Kino - diesen Vorsatz für 2010 erfülle ich bisher vorbildlich.
Das Ganze sogar in 3D. Vermutlich ist das "Perlen vor die Sau geschmissen": Bei einer Sehfähigkeit von weniger als 20 % auf einem Auge ... Jedenfalls funktionieren Bücher wie: starre eine Seite voll wilder bunter Schnörkel lange genug an und Du erkennst einen Tiger / Elefanten / nackten Mann ... bei mir deshalb nicht.

Egal, ich freu' mich und lasse mir die 3D-Effekte anschließend beim Essen nacherzählen ;-)

bentota 09.03.2010, 07.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Elizabeth george: doch die Sünde ist scharlachrot

Nach dem Mord an seiner schwangeren Frau kündigt Thomas Linley seinen Job bei Scotland Yard und wandert einsam an den Küsten Cornwalls entlang. Er findet einen Toten, ist für die örtliche Polizei gleichzeitig Zeuge, Verdächtiger und Hilfpolizist. Das Örtchen, in dem der junge Mann zu Lebzeiten wohnte, ist eigentlich überschaubar, trotzdem wird der Leser mit einer unglaublichen Anzahl von Personen, Beziehungen, Einzelschicksalen und Heimlichkeiten konfrontiert, die zum Teil Jahrzehnte zurückliegen. Barbara Havers kommt aus London, um Linley zu unterstützen und im Auge zu behalten ... 

... und obendrein sind Mörder und Motiv für mich nicht überzeugend ...

Ein sicheres Zeichen dafür, dass mich eine Geschichte nicht richtig fesselt, ist die Zeit, die ich brauche um zu Ende zu lesen. Gefühlt habe ich in diesem Jahr noch nichts anderes gelesen.
Wie gewohnt ein dicker Schinken (768 Seiten), aber anders als zu Beginn der Reihe zäh zu lesen: zu viele Ebenen, zu viele Problemkreise, zu viele Personen, wahrscheinlich auch zu viel gewollt.
Vielleicht bin ich nach 14 Büchern aus der Serie "rausgewachsen"!?

0228 george.JPG

bentota 04.03.2010, 07.03 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das war der Februar

Alle Jahre wieder: die eigenen Aktivitäten eingeschränkt durch das ausschweifende Fastnachtsstreiben hier in der Gegend ... außerdem hinkt das Blog ein klein wenig hinterher ...

0229 februar.jpg

bentota 28.02.2010, 20.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

tatü tata ... (oder so)

Der Freund der Tochter beginnt am Montag eine Ausbildung bei der Polizei - ein entsprechender Kuchen wäre doch nett ...
Im try-and-error-Verfahren haben wir uns heute 5 Stunden mit dem "Schnitzen" eines Kuchens beschäftigt. Zwischendurch eine Einkaufsfahrt (Zutaten für ein zweites Fondant besorgen) und ein Anruf beim Pizzaservice.

0220 cake1.JPG
... sieht eigentlich harmlos aus ...

0220 cake12.JPG
... bis auf Details und Verpackung fertig ...

dazwischen:
...weiterlesen

bentota 20.02.2010, 22.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

vorbei!

Es hat Nachteile, in der Stadt mit dem größten Karnevalsverein Deutschlands (steht so geschrieben) zu leben und ganz erhebliche Vorteile, wenn es nur der Stadtrand ist ...

Die nervigen tollen Tage sind endlich vorbei, die Amerikaner (das Gebäck, nicht dass jemand auf komische Gedanken kommt) tragen statt Zuckerkonfetti die normale Glasur, die Feuerlöscher kommen wieder ohne Luftschlangen aus und die Fahnen sind eingezogen. 
Zum Abschluss bin ich heute morgen durch "Halbgefrorenes" der anderen Art, also Konfetti, Luftschlangen, kaputte Bonbons, Pappbecher, ... zur Arbeit marschiert - ein Teil des Weges war gestern Zugstrecke.

Insgesamt ein ruhiges langes Wochenende: nur wenn es unbedingt sein musste nach draussen, eine Verabredung verschlafen und unter Umgehung zweier Fastnachtszüge gestern zwei eher dienstliche Termine wahrgenommen.

Die Geburtstagssocken, die ich noch nicht zeigen kann sind fertig - Schweinearbeit, nichts für jeden Tag, aber ich bin begeistert ... bald mehr davon.

Die Valkyrie Vest ist auch fertig und heute mit mir ins Büro gekommen - davon gibt es heute Abend oder morgen Bilder und die üblichen Details.

bentota 17.02.2010, 08.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

... es sind kleine sachen ...

... endlich ein neuer Bürostuhl: ausgepackt, zusammengebastelt, draufgesetzt - total gute Laune!

bentota 11.02.2010, 17.52 | (0/0) Kommentare | PL

grandios: wenn liebe so einfach wäre

Als ich im TV die ersten Trailer für "Wenn Liebe so einfach wäre" gesehen habe, dachte ich sofort: ein Film für die beste Freundin und mich!
Gestern Abend waren wir im Kino und ich hatte recht: ein toller Frauen- / Freundinnenfilm. Auch wenn er als Komödie angelegt ist, es gibt - je nach aktueller Lebenssituation des Zuschauers - unterschiedliche anrührende Momente.

Die Geschichte: Jane und Jake sind seit 10 Jahren geschieden und haben drei mittlerweile erwachsene Kinder. Jane ist Single, Jake mit einer sehr viel jüngeren Frau verheiratet. Beim Treffen zur Abschlussfeier des jüngsten Kindes kommen sich Jane und Jake bei 4 Flaschen Rotwein und einigen Gläser Hochprozentigem (ja, wir haben mitgezählt) näher: lachen wieder miteinander, tanzen und landen im Bett. So wird Jane zur Geliebten ihres wieder verheirateten Ex-Mannes. Das Ganze wird noch komplizierter, als Adam auftaucht - ein Architekt, der für Jane arbeiten soll - und sie schüchtern umwirbt. Natürlich muss die Affäre verheimlicht werden, vor den gemeinsamen Kindern, der Ehefrau, dem Architekten, ...

Das Ex-Paar wird grandios von Meryl Streep und Alec Baldwin gespielt!
Steve Martin spielt den gerade geschiedenen Architekten Adam sehr zurückgenommen, ein bisschen melancholisch und (für mich) nicht ganz glaubwürdig. Möglicherweise tue ich ihm unrecht, aber ich habe Martin nur als hyperlustigen, eher nervigen Schauspieler in Erinnerung - diese völlig andere Rolle konnte ich ihm nur schwer abkaufen. Was nicht dramatisch war, denn Streep und Baldwin waren so dominant, dass eigentlich alle anderen nur Beiwerk waren.

Im Anschluss an den Film sind wir noch was trinken gegangen, haben uns die besten und die anrührendsten Stellen des Film gegenseitig erzählt und auch einige Entsprechungen im richtigen Leben gefunden ...
Ungeklärt blieb die Frage, warum Jane und Jake nach dem ganzen Gesöff weder gelallt haben noch getorkelt sind und ob da im Bett überhaupt noch was "ging" ;-)

0210 kino.jpg


bentota 11.02.2010, 12.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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