bentota's blog
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema:

bürofrei, tag 3

Weiter ging die Jagd durch Südhessen nach flachen schwarzen Schuhen. Nachdem ich gefühlt alle halbwegs passenden Schuhe, die im Einkaufszentrum zu haben waren, anprobiert habe, bin ich tatsächlich fündig geworden.



Morgen sollen es 32 Grad werden - also wird jetzt noch die Schwimmbad-Tasche für morgen Vormittag gepackt. Morgen Nachmittag wird in der abgedunkelten Wohnung rumgegammelt.

bentota 22.06.2016, 20.35 | (0/0) Kommentare | PL

bürofrei, tag 2

... zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich sehr darauf gefreut:



Udo Lindenberg in der Frankfurter Festhalle. Knappe drei Stunden sehr, sehr gute musikalische Unterhaltung. Mein persönliches Sahnehäubchen: Daniel Wirtz war einer der Supporter ...

bentota 22.06.2016, 10.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

nicht viel los hier - trotzdem anstrengend

Die letzten Wochen lassen sich stichpunktartig wie folgt zusammenfassen: 
- mit meiner Tochter auf einem Prinzen-Konzert in Mannheim gewesen: viel Spaß gehabt



- mit meinem Chef und seiner Frau ein Theaterstück gesehen, an dem auch einige "unserer" 
  Flüchtlinge mitgewirkt haben: sehr beeindruckend und genau so berührend  

- zwei Tage lang die hessische Kommunalwahl mit ausgezählt: ziemlich entsetzt gewesen

- im Büro nicht sehr viel mehr als der Grundstress: trotzdem völlig platt

Die Erschöpfung hat direkt nach der Auszählung der Wahl eingesetzt, so dass ich die vergangene Woche (gefühlt) entweder arbeitend im Büro oder schlafend im Bett verbracht habe. Mir ist es sogar gelungen, den halben Samstag zu verschlafen, was die Wochenendplanung ordentlich durcheinander gewirbelt hat.

Sonntag beim Hörbuch hören (Benjamin von Stuckrad-Barre "Panikherz" - sehr empfehlenswert) am never-ending loop weitergestrickt.


mittlerweile immerhin gut 2/3 der benötigten Länge

Ach und zwischendurch noch ein bisschen was eingekauft:



bentota 14.03.2016, 22.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

so'n hals

Dass unser Gesundheits- und Vorsorgesystem sagen wir suboptimal ist, ist nichts Neues. Trotzdem bin ich immer wieder unangenehm überrascht, wenn ich über die Unzulänglichkeiten des Systems stolpere.

In der vergangenen Woche so geschehen beim Besuch des Hautarztes. Ich bin überaus reich mit Leberflecken, Muttermalen & Co gesegnet und habe das Gefühl, es ist an der Zeit, dass ein Profi die ganzen Flecken begutachtet. Überweisung zum Hautarzt geholt, dort einen Termin vereinbart, allerdings ohne dabei zu sagen, was ich konkret möchte.

Im Termin mitgeteilt, dass ich wegen eines Hautchecks gekommen bin.
Keinen Hautcheck erhalten, aber interessante Einblicke in unser Gesundheitssystem und das Innenleben des Arztes: In Hessen läuft sei Sommer 2008 bis Sommer 2012 ein Modellprojekt “Hautkrebs-Vorsorge-Check”. Heißt: jede/r ab 35 Jahren kann sich auf Kosten der Krankenkasse alle 2 Jahre im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung untersuchen lassen.

Erstes Aber: der Arzt muss eine sage und schreibe 8-stündige Fortbildung machen, um von den Kassen zugelassen zu werden (dabei spielt die medizinische Vorbildung keine Rolle, gilt für Internisten genauso wie für Gynäkologen, Histologen und die Dermatologen selbst). Dies verstimmt die Hautärzte, denn schließlich haben sie eine entsprechende Facharztausbildung erfolgreich hinter sich gebracht.

Zweites Aber: die Ärzte dürfen bei der Vorsorge keine Hilfsmittel benutzen: der bloße Augenschein zählt, keine Lupe erlaubt. Dies verstimmt - wahrscheinlich nur - die Hautärzte; sie argumentieren, dass der bloße Augenschein im Zusammenhang mit den kleinen braunen Hautflecken nicht besonders aussagekräftig ist.

Die südhessischen Hautärzte ziehen Konsequenzen aus beiden Aber und nehmen zu ca. 90 % nicht an diesem Modellversuch teil.

Ich bin argumentativ ganz bei meinem Hautarzt.
Als Patientin erbost mich folgendes: es gibt eine Untersuchungsmethode, die ohne viel Aufwand und zuverlässiger als der bloße Augenschein Auskunft geben kann über den Zustand meiner Male. Diese Untersuchung wird von der Kasse aber nicht übernommen, obwohl die Zuhilfenahme einer Lupe sicher nicht mit hunderten von Euro zu Buche schlägt. Ich habe auch Zweifel daran, dass ein 8-stündiger Crashkurs Ärzte zu einer belastbaren Diagnose befähigt. Wenn dem so wäre, könnten Facharztausbildungen sicher in allen möglichen Bereichen enorm verkürzt und durch Wochenend-Workshops ersetzt werden…

In der geschilderten Situation habe ich 2 Möglichkeiten:
Ich suche mir einen Arzt, der die 8 Stunden abgesessen und Adleraugen hat oder ich nehme 48.60 € in die Hand, lasse meine Haut mit Lupe und privat untersuchen.
Die zweite Variante ist meine.

Frage: wenn der Arzt mit der Lupe nun etwas entdeckt, das besser entfernt werden sollte, zahlt die Krankenkasse oder muss ich, weil er die Hautveränderung ohne Hilfsmittel nicht entdeckt hätte?

Schwachsinn.

 

bentota 28.11.2011, 08.53 | (0/0) Kommentare | PL

berührt

Gestern Abend bin ich zufällig in die Echo-Verleihung "gestolpert". Pünktlich zur Verleihung des Preises fürs Lebenswerk. Als ich merkte, wer den bekommt schossen mir eine ganze Menge Dinge durch den Kopf.

Vor ein paar Tagen hat mir eine quasi befreundete Bloggerin mit einem Augenzwinkern geschrieben, dass sie auch daran merkt, dass sie (will eigentlich heissen: wir) älter wird, dass Konzerte plötzlich bestuhlt sind.

Da steht nun ein Mann auf der Bühne, der mein ganzes Musik-Hör-Leben begleitet hat und den ich trotzdem nicht sofort von der Bettkante schubsen würde.
Ich erinnere ganz derbe Schnulzen, die ich im Laufe meiner Pubertät je nach Bedarf gehört habe und die irgendwie Mut gemacht oder meine jeweilige Gemütsverfassung perfekt getroffen haben. Aber auch humoriges wie "Liebling wach auf" - das ist definitiv einer meiner Favoriten. Ich habe mich echauffiert als bald nach "Mein Kind" veröffentlicht wurde, dass die Frau / Freundin abgetrieben hat (obwohl es mich überhaupt nichs angeht). Mit meiner damals kleinen Tochter habe ich mir "Tabaluga" in der Festhalle in Frankfurt angeschaut und war mindestens genauso begeistert wie sie. Sehr beeindruckt hat mich "Begegnungen" und das folgende Konzeptalbum, genau dieses Konzept und die Idee dahinter finde ich grandios.
Wie das eben so ist: nicht alles hat mir gefallen, aber ich war immer neugierig, wenn es etwas Neues gab.

Irgendwie seltsam, dass dieser Kerl schon jetzt für sein Lebenswerk geehrt wird.
Da passt der Lindenberg-Spruch: "... nach dem Lebenswerk geht's weiter!" sicher wie die Faust aufs Auge.

Und ich kann mit dem dezenten Hinweis darauf, dass ich nicht mehr soooo taufrisch bin auch gut leben ... aber eigenartig war dieser flashback schon.

bentota 05.03.2010, 07.16 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Heute vor 21 Jahren ...

0128 sarah.JPG


Ich weiss, ich bin in guter Gesellschaft, wenn ich sage / schreibe, dass die Jahre rasant vergangen sind. Es erscheint irreal, dass das Baby von damals heute "richtig" erwachsen wird.
Wir haben viel erlebt, für meinen Geschmack hätte es ein bisschen weniger sein können, aber trotzdem - 21 Jahre!?? Es ist nicht so als wäre sie gestern auf die Welt gekommen, aber irgendwie ...

bentota 28.01.2010, 08.41 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Rückblick - Ausblick

2009 war anstrengend!
Fast ausschließlich geprägt von der Bürgermeisterwahl, die zeitgleich mit der Bundestagswahl im September stattfand. Ab Ostern war kein aktives Privatleben mehr zu registrieren. Ja, ich habe einen Sprachfehler, "nein" oder "geht nicht" kommen kaum über meine Lippen (das ist aber nicht nur mein persönliches sondern ein grundsätzliches Problem der Mitarbeiter von Tendenzbetrieben, wie Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Parteien). Auch wenn ich mich dafür z.B. in ein gehasstes Layout-Programm einarbeiten musste. Viele freie Tage und ein paar Nächte habe ich damit verbracht, Dinge zu tun, die nicht meine waren, nicht liefen wie sie sollten und irgendwer musste ja ...
Die Wahl haben wir mit einem Vorsprung von 133 Stimmen gewonnen, so gesehen war jede Stunde gut investiert.

Was von 2009 hängen geblieben ist, sind ganz wenige highlights, sowohl positive wie auch negative:

  • die 25-jährige Abi-Feier
  • der 60. Geburtstag meines Chefs
  • das Bewerbungsverfahren und der Ausbildungsbeginn von Sarah (in einem Beruf, der mir ordentlich Respekt abverlangt)
  • der Besuch bei meiner jetzt 89-jährigen Tante, der mir zwei Dinge sehr deutlich gemacht hat: Endlichkeit und wie folgenschwer alberne Familienstreitigkeiten sein können
  • das gemeinsame Wochenende mit der besten Freundin in Dortmund (solche Ausfzeiten sind viel zu selten)
  • der Tod eines Freundes meiner Tochter, der mich mehr berührt hat als ich sagen kann und erwartet habe


2010 hat Potential!
Ein fester Vorsatz, nämlich ausreichend Zeit für Privates zu haben und selbiges zu pflegen. Dazu gehören regelmässiger Sport, regelmässige Treffen mit Freunden, dann und wann Kneipen, Kino, Konzerte ... all die Sachen, die in 2009 zu kurz gekommen sind.
Alles andere ist in meinem Kopf oder irgendwo da draussen und sehr, sehr vage ...



Einen guten Rutsch und einen großartigen Start ins neue Jahr!

bentota 31.12.2009, 12.54 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

ob sie uns jemals wieder mögen werden?

Weihnachtsgeschenke sind so eine Sache:
Kinder schreiben Wunschzettel oder artikulieren sich sonst irgendwie, aber auf jeden Fall deutlich. Freunde haben online Wunschlisten, wenn's gut läuft hat man (vorher) schon eine gute Idee. Mit manchen Leuten vor Jahren vereinbart, dass keine Geschenke mehr getauscht werden, manche kann man mit netten Kleinigkeiten toll überraschen. Das liesse sich jetzt noch ein Weilchen fortsetzen ... ganz zum Schluß lande ich immer bei meinen Eltern.

Beide lesen gerne und viel: mein Vater sehr themenorientiert, meine Mutter alles, was ihr zwischen die Finger gerät. Da Mutter und Tante seit einiger Zeit Buchpakete hin und her schicken, um mehr Futter zu haben, mag ich zumindest ihr nichts zu lesen schenken. Musik ist für beide nicht so wichtig. Das Radio dudelt zwar von morgens bis abends vor sich hin, aber CDs hören!? Eher nicht. Konzertkarten gab's erst vor 6 Wochen zum Geburtstag meines Vaters.

Mein Bruder hat den Beiden vor Jahren einen DVD-Player geschenkt, in der irrigen Hoffnung, dass wir ihnen in Zukunft regelmässig Filme schenken können.
Im vergangenen Jahr fand ich "Mama, erzähl mal" und das Papa-Gegenstück gut. Sicher, auch eigennützig, denn ich möchte die Geschichten, die meine Eltern erzählen, nicht verlieren. Das ist nicht gut angekommen. Wobei ich mir bis heute nicht ganz sicher bin, warum. Ich hoffe, es lag einfach nur am Zeitpunkt.

In diesem Jahr war unsere erste Idee: DSL-Anschluss einrichten und Gebühren für ein halbes Jahr übernehmen, damit endlich gleichzeitig telefoniert und gesurft werden kann. Gesurft bekäme auch gleich eine völlig neue Bedeutung ;-)

Aber das ist vielleicht doch ein bisschen zu viel Veränderung auf einen Schlag und vor allem zu viel Eingriff in ihr Leben. Also haben wir einen Blick auf die Endgeräte geworfen: ein mindestens 10 Jahre altes Thermopapier-Fax, ein schnurloses Telefon, kein AB.

Normalpapier-Fax, auf jedem Stockwerk ein Telefon und ein AB sind an sich keine technische Revolution, aber doch irgendwie gewagt ...



1215 magic.jpg
Foto: conrad.de


bentota 15.12.2009, 11.01 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

mittendrin ...

... zwischen der "Generation Future" und den "Best Agern", stecke ich in der "Sandwich-Generation" ... Ein Haufen blöder Worthülsen für eine völlig normale, aber trotzdem vertrackte Situation.

Das ist mir am Wochenende sehr bewusst geworden:
Das Kind ist "groß" und hat seinen Weg gefunden. Bis hierher war es nicht immer einfach, aber das ist es für Eltern eher selten..
Mein Leben "läuft": beruflich relativ gut abgesichert, privat noch Spielraum nach oben ... und dann stelle ich plötzlich fest, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis meine Unterstützung am anderen Ende der Generationenkette gebraucht wird.

Das berührt, macht traurig, beunruhigt und ist gerade nur schwer aus Kopf und Herzen zu verbannen.

bentota 25.11.2009, 21.56 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Besser? schlechter? auf jeden fall anders

Heute in einem Monat, am 28. November bekommt mein Blog ein neues "Gesicht".


Das ist eine gute Gelegenheit auch die Inhalte ein wenig zu verändern / Schwerpunkte zu verschieben.


Obwohl oder weil ich im letzten Jahr beruflich wirklich viel um die Ohren hatte, hatte bzw. habe ich das Gefühl, dass sich etwas ändern muss. Stricken ist ein Hobby, das viel Zeit in Anspruch nimmt und (meistens) genau so viel Spaß macht. Genau genommen ist es aber nur ein Teil dessen, was mich ausmacht, ich so treibe und hat wenig bis gar nichts mit meinen Gedanken / Überzeugungen, ... zu tun.

Einige wissen, dass ich für eine (ehemalige? Volks-) Partei arbeite und das aus Überzeugung, mit sehr viel Engagement, manchmal - wie in den letzten Monaten - auch Herzblut. Und weil ich gar nicht genug davon bekommen kann, verbringe ich einen Teil meiner Freizeit auch mit (Kommunal-) Politik. Diesen Bereich habe ich bisher völlig ausgeblendet, was schwer war.


Der Begriff "Strickblog" (und als solcher hat das hier angefangen) blockiert mich in allen anderen Bereichen.


Das geht einfach nicht mehr. Falsch: will ich nicht mehr.
Theoretisch gibt es 2 Möglichkeiten: ganz aufhören oder das Blog auf eine andere Basis stellen.
Praktisch mache ich mich jetzt erstmal frei von Blog-Kategorien, besser: versuche es. Will heissen: in Zukunft wird dies eher ein Feld-Wald-und-Wiesen-Blog sein, gesammelte Werke mit Schwerpunkt "Stricken" sozusagen. Ansonsten werde ich vor mich hin "schwafeln" und schauen, wie es sich anfühlt.


Ich bin mir nicht sicher, ob das klappen wird, weil ich nicht weiss, wie weit meine Bereitschaft geht, Ereignisse und Gedanken anonym im Netz zu beschreiben. Das wird sich weisen müssen.


Ein (eher formales) Problem wird die Einordnung der Einträge sein. Gar keine Kategorien mehr und nur noch chronologisch? Vielleicht nur 2 Themen "stricken" und "alles andere"!? oderoderoder.
Das werde ich in den nächsten Tagen / Wochen überlegen und die Entscheidung mit dem Erscheinen des neuen Design fällen ...


Ich bin gespannt ;-)


bentota 28.10.2009, 22.50 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

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... wenn ich es schaffe ;-)