bentota's blog
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: gelesen

vielleicht bin ich zu kopflastig!?

Gestern Abend in der Badewanne habe ich das erste Buch für 2015 zu Ende gelesen:



Im Vorwort schreibt die Autorin, dass sie in diesem Buch Fragen (und die Antworten darauf) zusammengetragen hat, die ihr als Yoga-Lehrerin häufig gestellt werden. Ein großer Teil der Fragen - Antworten liefert tatsächlich einen guten Überblick über das Woher, Warum, Wofür von Yoga. Aber einige der Fragen hatten weniger Informations- als großen Unterhaltungswert. Lautes Lachen in der Wanne kommt bei mir nicht so häufig vor.

bentota 04.01.2015, 13.23 | (0/0) Kommentare | PL

600 stunden aus edwards leben

"Ich schlage die Augen auf. Ich warte einen Augenblick, bis sich die verschwommene Helligkeit des Morgens scharf stellt, dann drehe ich den Kopf um neunzig Grad nach links und sehe zum Wecker: es ist 7:38 Uhr. Seit drei Tagen wache ich genau um diese Uhrzeit auf, achtzehn Mal in den letzten zwanzig Tagen ...",  so beginnt das Buch, das ich in den letzten Tagen verschlungen habe.

Es handelt von Edward, einem 39-jährigen Mann mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung und Asperger-Syndrom. Das bedeutet, sein Leben verläuft nach einem sehr strengen, von ihm selbst aufgestellten und überwachten Zeitplan. Er sammelt akribisch Daten, die seiner Aufwachzeit, des Wetterverlaufs, ... Jeden Abend um 22.00 Uhr sieht er sich eine Folge "Polizeibericht" an, eine Serie die bereits seit Jahrzehnten beendet ist und die er deshalb aufgenommen hat. Er schaut allerdings nur die 98 Folgen, die es in Farbe gibt. Immer schön der Reihe nach, Abend für Abend ein Folge.
Die Geschichte beschreibt auf amüsante, aber auch anrührende Weise, wie sich Edward zögerlich aus seinem starren Zeitplan herausschält bzw. vom 9-jährigen Nachbarsjungen und seiner Mutter herausschälen lässt.



Craig Lancaster: 600 Stunden aus Edwards Leben - sehr lesenswert

bentota 01.02.2014, 10.37 | (0/0) Kommentare | PL

lesefutter

Mein noch-zu-lesen-Regal hat Weihnachten Zuwachs bekommen:


Was mich mal wieder daran erinnert, dass ich viel zu selten über gelesene (und ungelesene) Bücher schreibe. Obwohl ich das eigentlich gern tun würde.

Vier Bücher habe ich mir gewünscht, zwei sind echte Überraschungen:
In "Wild - an elemental journey" erzählt die Autorin von ihrer sieben Jahre dauernden Entdeckungsreise durch jede Form von Wildnis und "Beuteschmema" ist das Thriller-Debut eines Autoren-Duos um eine forensische Psychiaterin.

Ich freue mich auf das Lesen aller Bücher und habe sogar noch zwei Gutscheine der Buchhandlung meines Vertrauens in petto (mein Regal war vor Weihnachten auch nicht leer).

***

Dieses Bildchen deutet daraufhin, dass ich in den letzten Tagen kaum etwas anderes gemacht habe als gestrickt ...


Renaissance liegt auf dem Wäscheständer und trocknet. Ob er so geworden ist, wie erhofft, kann ich noch nicht sagen: vor dem Bad in der Wanne hatte ich den Eindruck er sei ein bisschen zu kurz geraten - jetzt habe ich eher das Gefühl, es mit der Länge ein wenig übertrieben zu haben.


bentota 05.01.2014, 12.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

elses geschichte

Zur Vorbereitung einer Veranstaltung beschäftige ich mich dienstlich gerade mit Sinti und Roma. Auf der Suche nach entsprechender Lektüre und nach Ideen, wie ein solcher Themen-Abend informativ gestaltet werden kann ohne furchtbar langweilig zu sein oder mit erhobenen Zeigefinger daher zu kommen, bin ich auf ein sehr lesenswertes Buch gestoßen: "Elses Geschichte", eigentlich ein Kinderbuch.

Es handelt von einem kleinen Mädchen, das am Rand von Hamburg in einer Pflegefamilie aufwächst, dieser Familie entrissen und nach Auschwitz deportiert wird. Von den Erlebnissen dort, vom Pflegevater, dem es gelingt, sie raus- und zurückzuholen.

Else lebt heute in England.

Eine schwierige Geschichte, die behutsam und kindgerecht erzählt und illustriert wurde. Aber auch Erwachsene berühren kann.


“Zwei Männer in langen Ledermänteln haben sie aus der Wohnung abgeholt, morgens ganz früh, als es noch dunkel war. Else hatte keine Ahnung, was das für Männer waren. Irgendwas mit “Geheim” und “Polizei” wurde geflüstert. Aber warum trugen sie keine Uniform wie der Wachtmeister im Kasperltheater? Und was wollten die von ihr? Sie hatte doch nichts ausgefressen?”


aufgeschrieben von Michail Krausnick, illustriert von Lukas Ruegenberg

bentota 26.10.2013, 09.13 | (0/0) Kommentare | PL

fast ein coffee table book


"Mein schönster erster Satz"

"Mein schönster letzter Satz"

"Ein Buch, das mich einmal gerettet hat"

"Ein Buch für Stunden der Melancholie"

"Ein Klassiker, der mich zu Tode langweilt"

"Dieses Buch hätte ich gerne geschrieben"

"Auf meinem Nachttisch liegt"

Diese Fragen werden im Buch "Vom Glück mit Büchern zu leben" von 20 (unterschiedlich prominenten) Menschen beantwortet, nachdem wir ein bisschen in ihr Leben mit Büchern schauen und darüber lesen durften.

Monatelang bin ich um das Buch herumgeschlichen: der Titel hatte mich sofort, aber ein Bildband!? Mit einem Geschenk-Gutschein habe ich es erstanden und bereue nichts, denn schon allein das Blättern und Schauen ist toll.


bentota 25.08.2013, 18.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

neuzugang im regal

Einem längst überfälligen Treffen und meiner online-Wunschliste habe ich diesen Neuzugang zu verdanken:


Patterns for Guernseys, Jerseys & Arans
Zuerst veröffentlich in den 1950er Jahren, aktualisiert und wieder veröffentlicht Ende der 1960er / Anfang der 1970er Jahre.
Geschichte und Geschichten rund ums Stricken, verknüpft mit verschiedenen Mustern und Anleitungen - so wie ich es mag. Das einzige, was mir ein wenig Sorgen macht, ist das Fehlen von Schnittmuster-Skizzen, denn das bedeutet: ordentliche Maschenproben und selbst zeichnen ...



Ich mag die Schwarz-Weiß-Fotos, meist sogar lieber als die Farb-Fotos in den aktuellen Büchern und Magazinen: Dem "Brummbär" oben würde farbig das Meiste seiner rauen Ausstrahlung fehlen und der Pullover würde heute so abgelichtet, dass das Bild einen hohen künstlerischen Wert hat, was leider zu oft zu Lasten des Strickstücks geht.

bentota 06.08.2013, 09.40 | (0/0) Kommentare | PL

na und, ich tanze

Zugegeben, möglicherweise finde ich das Buch nur so toll, weil ich ein Faible für das weniger Stromlinienförmige, etwas Abseitige, Gebrochene und folgerichtig für diesen Kerl habe. Ganz klar: Leseempfehlung von hier.

bentota 11.06.2012, 21.44 | (0/0) Kommentare | PL

mathilda gibt's gar nicht

Richtig viel Spass hat es gemacht, dieses Buch zu lesen:


Im Stil eines "road-movies" wird der letzte Tag / die letzte Nacht des jungen Oskar Wrobel als Besitzer eines Hamburger Clubs beschrieben. Das (ehemalige Kranken-)Haus wird abgerissen und so laden Wrobel und seine Freunde zur allerletzten, ultimativ rauschenden Clubnacht.
Wir begleiten ihn von dem Moment an, an dem er die Augen öffnet, erleben wie seine Wohnungstür eingetreten wird, er in Anschluss versucht, wenigstens irgendwas - und sei es der Erwerb von mehreren Müllsäcken voll Eiswürfeln bei der St.-Pauli-Tanke - auf die Reihe zu bekommen und sind auch am Ende der Nacht noch dabei.

Hanekamp hat (fast) alles was die Hamburger Szene ausmachen könnte, in die Story gepackt, ohne dass es für mich überladen oder zu gewollt daherkommt: Drogen, Alkohol, Geld (oder besser keines), Zuhälter, Frauen, Russen, Rechte, Politik, Musik, Verzweiflung, Liebe (damit erklärt sich dann auch die Überschrift) ....

Für Hamburg Fans und Freunde von Geschichten etwas Abseits bestimmt ein (Lese-)Vergnügen.

***

Ausserdem in letzter Zeit gelesen:
Sterbenskalt von Tana French (gute Story, "hängt" leider ab und zu)
Falscher Engel ... von Jay Dobyns (interessant, aber nichts Neues über die Höllenengel)
Erbarmen von Jussi Adler-Olsen (spannend, die Bände 2 und 3 stehen auf meiner Liste)
Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele von Suzanne Collins (hätte ich nicht gedacht, aber ich hab's verschlungen)


bentota 05.06.2012, 11.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

wiederbelebung, die x-te

Ich habe schon einige Male versucht, die Rubrik "gelesen" hier dauerhaft am Leben zu erhalten. Aus unterschiedlichen Gründen ist das nie geglückt. Dabei lese ich mindestens genau so viel wie ich stricke, mag Bücher, Worte und die Geschichten, die daraus entstehen.

Mein Kontingent an Freizeit wird sich nicht mehr drastisch vermehren. Ich bin aber vorsichtig optimistisch, dass die lange Phase vorbei ist, in der ich die meiste Zeit verschlafe oder leicht paralysiert vor der Glotze verbringe.

Daher mal wieder ein Versuch, über einige der Bücher zu bloggen, die ich ganz persönlich für lesens- / erwähnenswert halte.

Den Anfang macht ein Buch, dass mir ein Kollege vor Monaten (genauer: im August 2011) geliehen hat. Seine Begründung, warum er unter anderem dieses Buch für mich ausgesucht hat, war irgendwie ... niedlich, aber sehr treffend.


Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker
Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst

Sehr interessant, weil die Herangehensweise eine ideologiefreie, (populär)wissenschaftliche ist: am Anfang der Kapitel geht es um den Stand der Forschung, dann erst um "Übungen".
Sehr spannend, wenn ich beschriebenen Techniken mit eigenem Verhalten vergleiche.
Ich habe immer behauptet, dass Meditieren überhaupt nicht mein Ding ist, aber beim Lesen festgestellt, dass zum Beispiel meine Art mit (gerne nachts) plötzlich auftretenden üblen Zahnschmerzen umzugehen nicht anderes ist als eine Form der Meditation ;-)

Insgesamt angenehm geschrieben, kein aufdringliches Sendungsbewusstsein, birgt aber die Möglichkeit, sich selbst runterzufahren und wenn man möchte, anders wahrzunehmen.

bentota 10.04.2012, 18.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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... wenn ich es schaffe ;-)